Dies ist meine kleine Kreativ-Ecke in der grossen, weiten Welt des Internets. Hier sammle ich Inspirationen und Herzensdinge, welche mir auf meinem Weg begegnen und das Leben mit ganz vielen Mosaiksteinchen des Glücks und des Innehaltens bereichern. Die Farbpalette ist gross, die Formenvielfalt unendlich... Sei herzlich eingeladen in meinen Beiträgen herum zu stöbern und Deine Spuren und Kommentare zu hinterlassen. ♥ Priska
Wie meine geliebte Gerda sagen würde "Das upper department weiss was es tut". Oh ja. Da wurden wir tatsächlich von guten Mächten geführt, an diesem wundervollen Engel-Workshop über Ostern. Diejenigen, welche hier schon eine zeilang mitlesen, wissen, wie sehr ich die Oster-Energien schätze und welch tiefgreifende Prozesse sie immer wieder freisetzen können. So war es für mich das allergrösste Geschenk, dass ich über diese Tage einen Workshop mit den vier wundervollsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer überhaupt durchführen durfe. Es wurde gelernt, geübt, geheilt, wild diskutiert, gelacht, geweint, umarmt, gegessen, genossen und jeder durfte so sein, wie er war. Ohne falsche Bescheidenheit. Ohne Masken. Ohne Verleugnung eines Teils in uns - sei er dunkel, hell, verkorkst oder glitzernd.
Ganzheit. Echtheit. Wahrheit. Freiheit. Liebe. Das ist es, was ich in meinen Seminaren mitgeben möchte; Sei, wer Du in Wahrheit bist und versuch niemals das zu sein, was jemand von Dir erwartet. Sei nicht "spirituell", wenn Dir gerade danach ist, Dampf abzulassen. Mach Dich nicht kleiner, nur damit sich Dein Nachbar besser fühlt. Fühle die Gesamtheit Deiner Gefühle in ihrer Rohheit. Und habe keine Angst, sie anzunehmen, damit sie sich auf diesem Weg transformieren können. Diesen Raum haben wir uns genommen und was geschehen durfte, darf ich voller Dankbarkeit in das Schatzkästchen meiner Seele legen.
Gefunden via Stern.de Heutzutage bedarf es großen Mutes, einen normalen Frauenkörper nackt und
ohne Photoshop-Bearbeitung zu zeigen. Das Fotoprojekt "Nu" feiert die
reine Schönheit der Weiblichkeit - gegen den Strom. Matt Blum und Katy Kessler wollen nicht weniger, als unsere Vorstellung
von Schönheit neu definieren. In einer Zeit, da gephotoshopte Perfektion
das Maß aller Dinge zu sein scheint, hat das Paar aus den USA ganz
normale Frauen mit ihren ganz normalen Körpern vor die Kamera gebracht.
Das Verblüffende am "Nu"-Projekt
ist, dass wir plötzlich begreifen, dass es den "ganz normalen"
Frauenkörper gar nicht gibt. Zu groß ist die Vielfalt, die am Ende das
Schönste überhaupt ist.
Vor sieben Jahren hat das "Nu"-Projekt
seinen Anfang genommen, als der amerikanische Fotograf Matt Blum die
Idee hatte, Frauen jeder Form und jeder Größe vor die Kamera zu bitten,
um sie so zu fotografieren, wie es sonst nur Hochglanz-Models geschieht.
Und sie kamen zahlreich, mit ihnen ihre Geschichten - tragische und
schöne -, das, was den persönlichkeitslosen Models der täglichen
Werbedusche fehlt.
"Wir wollen die Frauen feiern, die uns die Tür geöffnet haben zu ihren
Geschichten, ihrer Haut, ihren Narben". Daraus wird ein Buch entstehen,
das man auf Matt Blums Website vorbestellen kann.
Ich habe mich in letzter Zeit gefragt, wie ich echter, authentischer, wahrhaftiger sein kann. Zu mir selber, zu den Menschen um mich herum. Wie kann ich so handeln und fühlen, damit ich in Verbindung bleibe ohne mein Wesen zu verleugnen?
Und ich sehe, dass es eine Entscheidung ist. Ich entscheide mich für die Wahrheit. Und ich handle danach und merke, dass genau dieselbe Handlung mit einem anderen Haltung zu hundert Prozent echt ist, wo sie zuvor leer oder gar verlogen war. Meine Haltung, meine Entscheidung warhaftig sein zu wollen und darin zu leben, verändern alles, ohne dass ich äusserlich etwas anderes tue.
Ich persönlich habe beispielsweise den Hang zur Aufopferung. Dies ist nicht gesund. Und ehrlich schon gar nicht. Nun, ich gebe aber wirklich gerne und es macht mir Freude Menschen zu helfen. Wenn ich nun beginne wahrhaftig zu geben, mit dem Bewusstsein, dass ich dies für mich selber tue, weil ich geben will, dann wird das "Geben" echt und gehaltvoll. Dann bin ich Verbunden mit meinem Inneren.
Aufopferung ist immer an Erwartungshaltungen, Schuld oder Angst gebunden. Aufrichtiges Geben hingegen erfüllt. Dies ist der ganze Unterschied, der alles ändert.
Meine Entscheidung zur Wahrheit schenkt mir die Freiheit, der Mensch zu sein, der ich wirklich bin.
Also mache ich mich auf den Weg und versuche das neu Gelernte zu leben.
Alles Dinge, die mich im Moment beschäftigen. Wie weiss man denn, dass man sich selbst ist. Dass man sich selber treu ist?
Nun, kurz vor Abschluss meiner Schauspielschule ist mir das passiert, wovon viele Schauspieler träumen; Eine Agentur in Deutschland wollte mich unbedingt unter Vertrag nehmen. Ein riesiger Grund zur Freude - eigentlich - doch bei mir fiel alles in sich zusammen. Verzweifelt sass ich vor diesem Stück Papier, auf dem stand, dass ich nun jemandem "gehören" sollte und kämpfte mit tausend unsichtbaren Dämonen. Ich konnte nicht unterschreiben. Ich konnte einfach nicht. Da verstand ich, dass ich meinen eigenen Weg gehen muss. Dass ich nicht den "normalen" Karrierenpfad einschlagen konnte. Es war eine schmerzliche Erfahrung, aber eine, die mir zeigte, dass ich mir selber treu bleiben muss, meinen Gefühlen vertrauen darf.
Und so lerne ich immer mehr, meinen Instinkten zu vertrauen. Den Gefühlen, die sich melden und beachtet werden wollen. Dies ist die eine Seite.
Auf der anderen Seite beinhaltet "echt sein" ein grosses Mass an Aufmerksamkeit und Bewusstsein für sich und seine Umwelt. Ein Balanceakt, der nicht immer ganz einfach zu bewältigen ist. Wie ich finde. Denn man möchte Menschen nicht verletzen. Trotzdem ehrlich sein. Und vorallem eine eigene Meinung haben. Das tönt einfach, entpuppt sich manchmal jedoch als anspruchsvolle Aufgabe; Es gibt so viele Argumente für oder gegen etwas. - Genau dann bedeutet "wahrhaftig sein", die Grösse haben, diese Unsicherheit zuzugeben. Sich Zeit einzuräumen um die Sache für sich zu klären. Wo wir auch bereits bei der nächsten Hürde angelangt sind;
Zeit. Wer hat das schon? Wer nimmt sie sich schon? Dabei ist sie doch da. Man muss nur einfach zugreifen. Pausen ertragen. Stille entstehen lassen. Denn genau da passiert es. In diesen Momenten können Lösungen geboren werden.
Nun, so lernen wir alle an unseren "Themen", gehen vorwärts, fallen ab und zu hin, um uns danach wieder aufzurappeln und folgen dem ganz persönlichen Plan, den wir in jedem Moment immer wieder neu für uns zeichnen...