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Neu auf www.PriskaBaumann.com

Dies ist meine kleine Kreativ-Ecke in der grossen, weiten Welt des Internets. Hier sammle ich Inspirationen und Herzensdinge, welche mir auf meinem Weg begegnen und das Leben mit ganz vielen Mosaiksteinchen des Glücks und des Innehaltens bereichern. Die Farbpalette ist gross, die Formenvielfalt unendlich...
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Samstag, 12. Oktober 2013

InterNationaler MädchenTag


Internationaler Mädchentag auf dem Bundesplatz Bern mit Plan.


Vielleicht erinnert sich jemand von Euch an einen meiner allerersten Posts dieses Blogs. Ich habe darin über mein Patenkind in Villa Adela, Bolivien berichtet. Carmen-Rosa Choque ist heute vierzehn Jahre alt und ist laut Informationen von Plan wohlauf, besucht regelmässig die Schule (ihr Lieblingsfach ist Mathe...) und wohnt in der Nähe einer Gesundheitseinrichtung.

Leider ist dies alles andere als sebstverständlich. Gerade Mädchen haben in vielen Teilen dieser Welt kein Recht auf Bildung und werden mehr oder weniger als Sklaven gehalten. 

Gestern, an dem internationalen Tag der Mädchen, hat Plan Schweiz einen Anlass auf dem Bundesplatz mit vielen verschiedenen Künstern organisiert, um auf genau diese Diskriminierungen aufmerksam zu machen.

Falls auch Du Dich für die Organisation Plan interessierst, besuche doch einmal die Homepage, suche Dein Land und mache dich schlau über ihre Projekte! 

Hier erstmals ein paar berührende Worte der unglaublichen Malala. Meine Güte; wenn alle Menschen so zu ihrer inneren Wahrheit stehen würden, sähe unsere Welt wohl etwas anders aus...


 




Die Schriftstellerin Federica De Cesco hielt eine Lesung. Sie kreierte die Heldinnen meiner Jugend und hat meinen Werdegang zu vielen Prozenten mitgeprägt!



Donnerstag, 7. Juli 2011

Nachgedacht

Echt sein. Sich sein. Seinen eigenen Weg gehen.

Alles Dinge, die mich im Moment beschäftigen. Wie weiss man denn, dass man sich selbst ist. Dass man sich selber treu ist?



Nun, kurz vor Abschluss meiner Schauspielschule ist mir das passiert, wovon viele Schauspieler träumen; Eine Agentur in Deutschland wollte mich unbedingt unter Vertrag nehmen. Ein riesiger Grund zur Freude - eigentlich - doch bei mir fiel alles in sich zusammen. Verzweifelt sass ich vor diesem Stück Papier, auf dem stand, dass ich nun jemandem "gehören" sollte und kämpfte mit tausend unsichtbaren Dämonen. Ich konnte nicht unterschreiben. Ich konnte einfach nicht.
Da verstand ich, dass ich meinen eigenen Weg gehen muss. Dass ich nicht den "normalen" Karrierenpfad einschlagen konnte. Es war eine schmerzliche Erfahrung, aber eine, die mir zeigte, dass ich mir selber treu bleiben muss, meinen Gefühlen vertrauen darf.


Und so lerne ich immer mehr, meinen Instinkten zu vertrauen. Den Gefühlen, die sich melden und beachtet werden wollen.
Dies ist die eine Seite.

Auf der anderen Seite beinhaltet "echt sein" ein grosses Mass an Aufmerksamkeit und Bewusstsein für sich und seine Umwelt. Ein Balanceakt, der nicht immer ganz einfach zu bewältigen ist. Wie ich finde. Denn man möchte Menschen nicht verletzen. Trotzdem ehrlich sein. Und vorallem eine eigene Meinung haben. Das tönt einfach, entpuppt sich manchmal jedoch als anspruchsvolle Aufgabe; Es gibt so viele Argumente für oder gegen etwas. - Genau dann bedeutet "wahrhaftig sein", die Grösse haben, diese Unsicherheit zuzugeben. Sich Zeit einzuräumen um die Sache für sich zu klären. Wo wir auch bereits bei der nächsten Hürde angelangt sind;


Zeit. Wer hat das schon? Wer nimmt sie sich schon? Dabei ist sie doch da. Man muss nur einfach zugreifen. Pausen ertragen. Stille entstehen lassen. Denn genau da passiert es. In diesen Momenten können Lösungen geboren werden.

Nun, so lernen wir alle an unseren "Themen", gehen vorwärts, fallen ab und zu hin, um uns danach wieder aufzurappeln und folgen dem ganz persönlichen Plan, den wir in jedem Moment immer wieder neu für uns zeichnen...






Bild via weheartit.com


Sonntag, 4. April 2010

Ein guter Plan


Seit dem neuen Jahr bin ich regelmässige Verdienerin - wenn man es sich gewohnt ist, mit (plus/minus) knapp zweitausend Franken über die Runden zu kommen, - ein Riesending. Also, dachte ich mir, ein guter Grund der Welt etwas von meinem Vermögen abzugeben. Mit einem Monatsbeitrag von 45.- habe ich eine Patenschaft von der kleinen Carmen-Rosa in Bolivien übernommen. Mit diesem Geld wird das gesamte Dorf unterstützt und die Lebensumstände der Bewohner langfristig verbessert.

Nach einer ersten Kontaktaufnahme meinerseits, hat nun Carmen-Rosa's grosse Schwester zurückgeschrieben. Eine ganze Seite voller kindlicher Dankbar- und Herzlichkeit. Da kommt man sich beinahe etwas erbärmlich vor - und möchte mehr geben. Ich, die hier im Vergleich in einem derartigen Überfluss lebt. Gleichzeitig bin ich doch auch auf eine komische Art und Weise stolz auf den jungen Menschen am anderen Ende der Welt, mit dem mich, bis auf einen Dauerauftrag bei der Postfinance und einen Brief nichts verbindet. Bis jetzt...


Carmen-Rosa


Brief von Marlena, Carmen-Rosa's Schwester