Herzlich Willkommen!!!

Neu auf www.PriskaBaumann.com

Dies ist meine kleine Kreativ-Ecke in der grossen, weiten Welt des Internets. Hier sammle ich Inspirationen und Herzensdinge, welche mir auf meinem Weg begegnen und das Leben mit ganz vielen Mosaiksteinchen des Glücks und des Innehaltens bereichern. Die Farbpalette ist gross, die Formenvielfalt unendlich...
Sei herzlich eingeladen in meinen Beiträgen herum zu stöbern und Deine Spuren und Kommentare zu hinterlassen. ♥ Priska

*
Posts mit dem Label david peterson pauswerk werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label david peterson pauswerk werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 13. Februar 2013

WortWahl


Erinnerung ans Loslassen

Loslassen bedeutet nicht Verlassen, es bedeutet nicht Aufgeben, es bedeutet nicht lethargisch dem Phlegma frönen, es bedeutet nicht Verlust.

Los-lassen bedeutet aktives Zu-lassen, Geschehen-lassen, aber der Absicht treu bleiben, Frei-geben, Hin-gabe.
Loslassen ist eine wunderschöne Form des Gebens, des sich Fallenlassens in die göttliche Ordnung.

Ich kann dich erst dann lieben, wenn ich dich vollkommen losgelassen, dich vollkommen freigelassen, dich vollkommen deinem ganz individuellen Sosein, deinem heiligen Lebensweg überlassen habe, und dir ohne jede Erwartung gegenübertrete.

Ich kann dich nicht lieben, solange du mein Gefangener, mein Besitztum, meine Projektionsfläche für meine Sehnsüchte bist. Ich kann dich nur in absoluter Freiheit lieben; und auch du kannst mich nur dann lieben, wenn auch ich absolut frei dazu bin, meine Liebe, meine Zeit, mein Leben mit dir zu teilen, ohne Verpflichtung, ohne Zwang, ohne die goldenen Gitterstäbe eines Käfigs, in den wir einander sperren.

– Was freiwillig zu dir kommt, was freiwillig bleiben darf und möchte, das muss niemals gehalten, gebunden oder eingesperrt werden – das ist endlich zu begreifen!

Wünsche können sich erst dann erfüllen, wenn ich sie nicht mehr festhalte, wenn ich sie nicht der Erfüllung vorziehe. Das eine ist der Wunsch – das andere seine Erfüllung. Solange ich den Wunsch festhalte, entsteht da kein Raum für seine Erfüllung. Wenn du den Wunsch mit deinen Händen umklammerst, mit deinem Herz einschließt – was willst du dann noch entgegennehmen? Deine Hände sind verkrampft und mit dem Wunsch gefüllt – dein Herz ist verschlossen, um den Wunsch einzusperren. Du musst deine Hände leer haben, um zu empfangen. Dein Herz muss offen sein, wenn sich die Freude der Erfüllung darin einfinden soll. Begreife diesen simplen Fakt, setzte ihn in deiner Lebenspraxis um, und du wirst deine Wunder erleben.

Lass los, was du zu lieben wünscht – es wird bleiben, wenn es dich auch liebt! Kein Gefangener liebt den Zellenwärter. Kein Vogel im Käfig ist wirklich glücklich. Lass frei, lass los, lass geschehen und gib dich hin in Liebe und Vertrauen – das ist der Weg des göttlichen Königs, der göttlichen Königin.

Loslassen kann niemals zum Verlust führen – Loslassen ist der Schlüssel zum Königreich der Liebe und das Tor dazu trägt die Aufschrift "Hingabe".


text: David P. Pauswerk – der Andersmensch, © 2012
artworx: siehe Bildsignatur





Mittwoch, 9. Januar 2013

WortWahl


Lebe das Leben, liebe das Leben, tanze das Leben!

Wenn dir das Leben hart und unerbittlich erscheint,
dann tanze, schenke dir selbst Blumen,
spiele mit einem Kind, streichle ein Tier,
singe ein Lied, küsse einen Menschen, lache schallend, vergiss dich selbst in der Sexualität, meditiere
oder sieh dir im Spiegel in die Augen und
lächle dich aus vollstem Herzen an –
du wirst erkennen, dass dir im Spiegel das Leben entgegenblickt, denn du selbst bist das Leben.

Wenn du dem Leben, wenn du dir selbst weich, verspielt, liebevoll und offenherzig entgegenkommst, dann wird aus einer harten, unerbittlichen Situation ein Tanz.(...)

Werde wieder ein tanzendes Kind, hör endlich auf, alles so bitterernst zu nehmen.

Lebe das Leben, liebe das Leben, tanze das Leben!

~David P. Pauswek – der Andersmensch, © 2013~ via Irene Söding
 
 Bild via www.colombodance.ch

Mittwoch, 17. Oktober 2012

ErKannt


Die Facebook-Ikone und meiner Meinung nach einer der allergrössten und begnadetsten Wortakrobaten unserer Zeit, David P Pauswerk der Andersmensch, hat gestern dieses Video von Robbie Willams auf Facebook gepostet. 

Als ich insgeheim noch von der grossen Karriere als Künstlerin träumte, hat eine Doku über den britischen Sänger viele Knöpfe gedrückt und in mir etwas grundlegend verändert. Ich sah die Einsamkeit des Erfolges. Und ich erkannte in dem verlorenen Mann mit den Tränen und dem Zorn in den Augen den Märtyrer, welcher der Öffentlichkeit ihre Verletzungen spiegelte; Ihre Sehnsüchte, den Schmerz dieser Welt. Er lebte auf der grossen Bühne aus, was so viele von uns vor sich selber zu verstecken versuchen.

Dieses Video bringt dies aus meiner Sicht auf den Punkt. Hier verschmelzen die Gefühle, welche wir alle in uns tragen; Er führt uns die Schönheit, die Abgründe, die Sehnsucht, die Zerrissenheit, den Schmerz, die Verlogen- sowie Wahrheit, das Genie, die Liebe, die Grösse, Hingabe, Zerstörung - unsere eigene Menschlichkeit - vor Augen.

Danke Robbie, danke David für Eure Ehrlichkeit, Euren Spiegel.





Donnerstag, 16. August 2012

WortWahl



Wir können zwar die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können mit ihr Frieden schließen, wir können sie loslassen. Das macht uns frei für eine unbeschwerte Gegenwart und für eine offene Zukunft.
 

text: David Peterson Pauswek – Der Andersmensch, © 2012

artworx:
Morgana Herrin Vom See






Dienstag, 1. Mai 2012

Wichtige Worte


Die Macht des Loslassens

Es gibt viele Künste, um sich das Leben zu erleichtern – eine besonders schöne davon ist das Erkennen und Deuten von Zeichen; die schönste aber ist das Loslassen. Beides ist tief verwurzelt in dem Vertrauen darauf, dass alles vollkommen ist, was geschieht.
Das Erkennen von Zeichen erfordert wache Sinne und offene Wahrnehmungskanäle. Alles kann ein Zeichen sein, man muss nur lernen, es als solches zu sehen – sei also wachsam! Das Gute ist, dass alles wahr wird, was als Zeichen an dich herangetragen wird – wenn etwas mindestens dreimal "zufällig" in deinen Wahrnehmungsbereich dringt, dann ist es ein Zeichen!
– Dann deute es, lass es los und vertraue!
Vertrauen wird für den zur leichten Übung, der das Loslassen wagt. Loslassen ist eine wunderbare Form der Befreiung. Es ist, als erhebe sich der Vogel zum ersten Mal aus seinem Käfig in die grenzenlose Freiheit des Himmels – er verlässt den Käfig, den er sich über Jahre hinweg selbst geschaffen hat durch kalte Gitterstäbe des Zweifels und harte Fesseln des Klammerns. Loslassen hat nichts mit Aufgeben zu tun, Loslassen ist eine Form des geschehen Lassens; es ist der Weg, das zu gestatten, was sich im Sinnde des Ganzen erfüllen soll, ohne ein bestimmtes Ergebnis zu erwarten. Die Freude des Loslassens liegt im Loslassen selbst. Wer loslässt, hat die Hände frei, um zu empfangen. Wer loslassen kann, der fällt nicht, sondern schwebt. Loslassen aber ist nicht Mittel zum Zweck. Loslassen ist die noble Kunst des erwachten Bewusstseins, dem Leben nichts mehr abringen zu wollen.
Es bleibt wohl schwer zu verstehen für den, der die Macht des Loslassens noch nicht erfahren hat, aber Loslassen ist wahrlich eine Art von Macht, eine wunderschöne Form der Macht, die sich in einer passiv-liebevollen Geisteshaltung gründet.
Als ich begann, alles loszulassen, was ich haben wollte, kam all das zu mir, was ich in meinem Herzen ersehnt hatte, und es brachte sogar zusätzliche Dinge, die ich mir niemals erträumt hätte.
– Wenn ich zurückblicke, kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie ich bloß so viele Jahre das Festhalten pflegen konnte...


~ David Peterson Pauswek, Der Andersmensch © 2012 ~





Bild via Andersmensch


Dienstag, 3. April 2012

Donnerstag, 22. März 2012

WortWahl


Da ich weiß

Da ich weiß,

du möchtest lieben,
dein Herz doch keine Ruhe findet,
dein Kopf nicht Frieden kennt,
begann ich,
für dich, statt für mich zu beten.

So bete ich um Ruhe in deinem Herzen
und um Frieden in deinem Kopf,
weil ich weiß,
dein Herz ist mein Herz,
dein Kopf ist mein Kopf.

Da ich weiß,
du möchtest verschmelzen,
doch Verschmelzung fürchtest,
verschmelze ich für dich.

Da die Welt für dich zu groß ist,
du nicht ankommst in einem Hafen,
solange du auf Entdeckungsreise bist,
begleite ich dich als dein Hafen.

Da ich weiß,
du möchtest ankommen,
doch das Ankommen scheust,
komme ich für dich an.

Da ich weiß,
du möchtest lieben,
doch Liebe fürchtest,
liebe ich für dich.


~ David Peterson Pauswek, © ~










Freitag, 6. Januar 2012

Love it...


Um bei wundervollen Stimmen zu bleiben; Kaum wurde mein Ohr zum ersten Mal von ihrer Musik verführt (nochmals herzlichen Dank lieber David Peterson Pauswerk), bin ich verliebt in die Klänge der schönen Lana Del Rey. 

Genau die richtige Mischung aus Sehnsucht, Nostalgie, Dunkelheit, Schönheit, Geheimnis, Verruchtheit und Romantik! Just Love It!

Die CD ist bereits vorbestellt...

PS: Die Videos am Besten in Vollbild-Modus geniessen!









Mittwoch, 4. Januar 2012

SeelenSchmaus


Ein Lied zum Repeat-Hören!

Danke, lieber David Peterson Pauswerk fürs Anstecken :)







Montag, 12. Dezember 2011

Me encanta


Diese Geschichte hat mich persönlich sehr berührt.



Rastlosigkeit. Gedanken durchströmen meine Wahrnehmung, stoßen aneinander, brechen in Fragmente, setzen sich wirr zusammen, ergeben keinen Sinn. Unruhe hetzt meine Glieder, sie bewegen sich haltlos durch den Raum. Ich habe ein Gefühl von Formlosigkeit, das sich breit macht und mich ganz erfasst, mich beherrscht. Ich will hier raus. Ich muss hier raus.

Ich setze mich ins Auto und fahre los. Durch das Grau der Stadt, vorbei an bekannten Plätzen, raus aus der Menge, aus dem Lärm, aus der Masse von nichts sagenden Gesichtern, raus aus der Schnelligkeit und der Leere.  Die Autobahn erwartet mich mit genauso viel Nichtsagendem. Grau. Schnell. Voll.

Vor meinen Augen, die nichts mehr halten können, verschwimmen die Grauen Flecken zu einer einzigen, bleiernen Masse, die mich in sich hinein saugt, mit Heisshunger verschlingt. Ich fühle mich wie zwischen den Welten, verloren, haltlos, gefangen.

Meine Augen können keine Form mehr erkennen, meine Gedanken keinen vernünftigen Satz mehr zu Ende denken. Ich muss irgendwo heranfahren, mich ausruhen. Vielleicht schlafen. Dann sehe ich weiter.

Eine Ausfahrt. Ich kann das Schild nicht lesen. Wo bin ich? Es ist ja auch egal. Ich habe jedes Zeitgefühl verloren, draußen macht sich Dunkelheit breit. Die Müdigkeit drängt sich mir auf, zwingt mich zu halten. Direkt am Straßenrand. Einfach so. Darüber nachzudenken, ob das jetzt richtig ist oder nicht, dafür habe ich keine Kraft mehr. Ich lasse es geschehen.

Draußen riecht es nach modrigem Wald. Sanfter Wind ruft von den Wipfeln der Bäume. Ich gehe zu Fuß weiter. Tiefer, immer tiefer in den Wald hinein. Mein Blick bleibt an den Blättern der Sträucher hängen. Verfängt sich in tausend Grün. Die Farben, die Düfte tanzen um mich, verführerisch verheissen sie Ruhe und Weite. Ich lasse mich hinein fallen, tauche immer tiefer in dieses zauberhafte Wesen. Ich werde Blume und fühle mich schlank und leicht, ich wiege mich im Rhythmus des Windes, strecke mich dem Licht entgegen, lausche unbekanntem Singsang. Tänzelnde Schritte, so sanft und kaum merkbar. Der Himmel spiegelt sich in den Farben meiner Blüten, ich liebe die Zartheit meiner Form. Ich fühle mich so unsagbar schön.

Dann löse ich mich, werde wieder formlos, sinke auf den Boden. Die Erde umarmt mich, wiegt mich tröstend, nimmt mich in sich auf. Ich werde Wurzelwerk, werde Stamm, werde Baumkrone. Ich erhebe mich über alles, wachse immer weiter nach oben, sehe die Vögel zwischen meinen Ästen fliegen, fühle Blätter aus meinen Fingern wachsen. Mein Stamm ist fest und kraftvoll, setzt sich allen Stürmen ungerührt aus. Die Blätter zittern, die Äste krachen und brechen, aber ich bleibe fest verankert. Ich spüre die tiefen Wurzeln im Boden, die Erde umarmt mich und gibt mir Halt, sie nährt mich mit Hingabe und Liebe. Sie weiss immer, was ich brauche und wieviel davon mir gut tut. Ich fühle mich unendlich kraftvoll.

Und wieder löse ich mich auf, gehe in die Formlosigkeit und tauche noch tiefer. Meine Wellen glitzern im Licht der Sonne, Fische schwimmen durch mein Haar, Wasserpflanzen wachsen aus meinen Händen und Füßen. Ein seltsames, kühles und nasses Gefühl durchströmt mich. Ich werde Wasser. Fließe mal langsam, mal schneller, sehe den Himmel in mir, spreche zu den Steinen in meinem Flussbett. Sie erzählen mir Geschichten von längst vergangenen Zeiten, von Menschen, denen sie begegnet sind, von Kriegen und vom Frieden und Freude. Schon immer haben Menschen und Tiere aus mir getrunken, jetzt erinnere ich mich selbst, sie haben an meinen Ufern Rast gemacht, haben oft ihre blutenden Wunden in mir gewaschen. Ihre Tränen habe ich in mir aufgenommen. Ich fühle mich grenzenlos frei.

Mir ist ein wenig kalt. Ich bewege meine Hand. Erstaunt schaue ich auf meine Finger. Ich muss eingeschlafen sein. Ich liege auf dem Boden, mitten im Wald. Es riecht immer noch modrig und sanftes Sonnenlicht scheint auf mein Gesicht. Wie lange liege ich hier? Habe ich geschlafen? Ein unsagbares Glücksgefühl durchströmt mein Herz. Der Wald hat ein anderes Gesicht bekommen. Ich sehe überall bekannte Gestalten. Die Bäume grüßen, die Blumen lächeln mir zu.
Ein Rabe fliegt über meinen Kopf… und heisst mich willkommen.


- Text von: arsproanima
- Artwork: arsproanima

© 2011 by AndersmenschGLOBAL. Der hier veröffentlichte Text und das zugehörige Bild unterliegt einer Creative Commons Lizenz.