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Neu auf www.PriskaBaumann.com

Dies ist meine kleine Kreativ-Ecke in der grossen, weiten Welt des Internets. Hier sammle ich Inspirationen und Herzensdinge, welche mir auf meinem Weg begegnen und das Leben mit ganz vielen Mosaiksteinchen des Glücks und des Innehaltens bereichern. Die Farbpalette ist gross, die Formenvielfalt unendlich...
Sei herzlich eingeladen in meinen Beiträgen herum zu stöbern und Deine Spuren und Kommentare zu hinterlassen. ♥ Priska

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Dienstag, 28. Mai 2013

HealthCare


Alle die es noch nicht wissen; Ich LIEBE Kris Carr!  Ihre Geschichte berührt mich - und ihre Art ihre Mission in die Welt zu tragen rockt! Danke Kris für Dein Geschenk, welches Du mit uns teilst!




Sonntag, 14. April 2013

NachGedacht


Wenn ich gestern bereits über meinen fabulösen GemüseStrauss berichtete, gehts heute grün weiter. 

Ich lebe seit gut einem Jahr vegan, da ich wahrhaftig von einem Tag auf den andern allergisch auf Milchprodukte reagierte. Diese Tatsache half mir, meiner Vorstellung eines veganen Lebens definitiv nachzugeben.

Da meine Umwelt bereis bei meiner Umstellung zur Vegetarierin vor 16 Jahren mit Widerstand reagierte, hatte ich ehrlich gesagt Respekt davor, mich zum Veganismus zu bekennen (wenn ich mich auch nicht zur oberstrikten Sorte zähle, die auf Besuch oder im Restaurant jeden Beipackzettel durchforstet). - Und tatsächlich, wann immer ich mich mitteile, ernte ich unglaublich oft schräge Blicke und Fragen wie: "Fehlen Dir da nicht jegliche Mineralien und Vitamine?", "Was kannst Du denn da üüüberhaupt noch essen?" oder manchmal gar Angriffe, besonders von Seiten der Ärzte, die sich offensichtlich teils noch nie mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt haben. So bald ich jedoch meine Allergie erwähne, reagieren alle mit Verständnis und Akzeptanz. Dies finde ich eine spannende Tatsache;

Sie zeigt mir, dass wir Menschen derart von unserer Umwelt konditioniert sind, dass wir eine Krankheit besser akzeptieren können, als die freie Entscheidung eines Menschen für eine bestimmte Lebensform.

Wie auch immer; Ich lebe in einer Fülle von Lebensmitteln und habe mich wohl mein ganzes Leben noch nie so bewusst und ausgewogen ernährt.





und Prost :)






Samstag, 13. April 2013

AbSchiede


Der Moment des Abschieds naht. Ja, ich wusste, dass es nicht einfach wird, meine Tagi-Familie zu verlassen; Mich von den Kindern, die mich täglich an ihrer Freude und ihrem Leid Teil haben liessen, zu verabschieden.

Ich weiss, dass ich die wichtige Entscheidung für mich getroffen habe und vertraue darauf, dass sich mein Weg Schritt für Schritt vor meinen Füssen entfalten wird - und doch tut es weh, wenn die Kinder unter dem Tag immer wieder zu mir rennen, sich an mir festklammern und mir offen kundtun, wie blöd es ist, dass ich gehen werde:

"Weisst Du, ich habe doch auch Probleme! Das finde ich soooo frech von Dir, dass Du nun einfach von uns weggehst und Dich nur noch um andere Menschen mit Problemen kümmerst! Denn Du bist einfach die Beste für uns. Weisst Du!!!" 

Nun, dies ist wohl das Leben. :) Und "Loslassen" eine Fähigkeit, die wir immer und immer wieder üben dürfen.

Gestern Abend durfte ich mit dem Team ein wundervolles AbschiedsEssen geniessen - und ich als Gemüse-Fresser habe den genialsten Strauss ever bekommen :) Hach.... Ihr seid einfach super!






Samstag, 21. Juli 2012

Yummi


Seit diesem Jahr weiss ich, dass ich Milchprodukte nicht mehr vertrage. Nun, was bei manchem Menschen vielleicht panische Anfälle auslöst, war für mich kein so grosser Schritt, da ich gut ohne Käse und Co auskomme. 
Ganz nebenbei habe ich den weltbesten Soyajoghurt entdeckt, welchen ich nun in unverschämten Mengen verdrücke. Die gute Frau aus dem Reformhaus hat mich vor Kurzem gefragt, ob es sich nicht lohnen würde, für meine Einkäufe einen Transportwagen zu mieten...

Der einzige Wehrmutstropfen ist mein geliebtes Eis! Not macht jedoch erfinderisch und da ich nun stolze Besitzerin eines Küchenmixers bin, habe ich ruckzuck ein neues Lieblingseis erfunden.

Man nehme:

- Ein paar Stücke gefrorene Banane (vorher schneiden und ins Gefrierfach damit...)
- Soyajoghurt ungezuckert
- gefrorene Beeren
- einen Schuss Reismilch
- Reines Kakaopulver

und mixe dann das Ganze geräuschvoll durch - fertig ist das sähmige Früchte-Schokoladeneis à la Priska!

PS: Für eine Foto hat es noch nie gereicht - Sorry... slurp*




 Bild via www.geo.de

Mittwoch, 27. April 2011

Nachgedacht

Seit genau der Hälfte meines Lebens esse ich kein Fleisch mehr. Als ich vierzehn war, sah ich eine Reportage über Tiertransporte im Fernsehen und für mich war von einer Sekunde auf die andere klar, dass ich zu diesem furchtbaren Leid nicht mehr beitragen wollte.

Mein Entschluss wirbelte gehörig Staub auf; Nicht nur, dass meine Familie dachte, ich würde einem akkutem Vitaminmangel erliegen oder einen elendlichen Hungertod sterben, auch die Bekannten waren teilweise arg verstimmt, dass ich ihre Fleischspezialitäten verschmähte und mich ausschliesslich von den Beilagen verköstigte.

Als dann mein behandelnder Arzt nebenbei erfuhr, dass ich fleischlos lebte, bekam dieser Atemnot und sagte, dass ich dies unmöglich durchziehen konnte. Aus diesem Grund begann ich dann einige Zeit ab und zu doch wieder Hühnchen zu essen. Nicht aber ohne ein schlechtes Gefühl dabei zu haben - und es dann auch wieder aufzugeben.

Die Umwelt gewöhnte sich so nach und nach an meine Esskultur und
nach Jahren als Vegetarierin, war ich nicht gewappnet, mich plötzlich wieder mit dem Thema "Fleisch" beschäftigen zu müssen.

In meinem Job als Sozialpädagogin, koche ich einmal pro Woche für die gesamte Sippschaft in unserer kleinen, engen Küche.
Für mich war es von Anfang an klar, dass ich vegetarisch koche und habe dies auch vom ersten Tag an gemacht.
Die meisten Kinder sind jedoch grosse Fleischliebhaber, die sich zum Curry unbedingt noch etwas Poulet, zu den Spaghetti dringend etwas Hackfleisch wünschten. Ich blieb meiner Linie treu und nahm die Kritik mit einem Lächeln entgegen. Doch plötzlich wurden auch erwachsene Stimmen laut, die - zwar im humorvollen Sinne -, zu gewissen Gerichten tierische Eiweisse forderten.

Auf einmal musste ich mich wieder rechtfertigen für meine ethischen Einstellungen; Musste erklären, warum ich kein Fleisch essen und kochen will. Dies tat ich bei einer unserer wöchentlichen Diskussionsrunde, wo die Anwesenden interessiert und aufmerksam meinen Schilderungen folgten.

Jene Auseinandersetzung hat mich in meinem Vegetarismus bestärkt. Und vielleicht auch die Kinder und Arbeitskollegen für ihren Fleischkonsum sensibilisiert.

Dankbar, dass alle so verständnisvoll reagiert haben, bin ich mir meines Fleischverzichtes auch wieder viel bewusster geworden; Habe mich mit der Thematik auseinandergesetzt und mich auch gefragt, ob ich nicht gar vegan leben möchte. Vorerst habe ich mich dagegen entschieden. Aus verschiedenen Gründen. - Und so soll jeder für sich seinen Weg finden.



Bild via weheartit.com