Herzlich Willkommen!!!

Neu auf www.PriskaBaumann.com

Dies ist meine kleine Kreativ-Ecke in der grossen, weiten Welt des Internets. Hier sammle ich Inspirationen und Herzensdinge, welche mir auf meinem Weg begegnen und das Leben mit ganz vielen Mosaiksteinchen des Glücks und des Innehaltens bereichern. Die Farbpalette ist gross, die Formenvielfalt unendlich...
Sei herzlich eingeladen in meinen Beiträgen herum zu stöbern und Deine Spuren und Kommentare zu hinterlassen. Priska

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Dienstag, 14. September 2010

Herbst


Herbst. Autumn. Fall. Autunno. Otoño. Automne.


Für mich die schönste Jahreszeit im Jahr. Die Natur, die sich ein letztes Mal aufbäumt, in voller Pracht erstrahlt, bevor sie sich in den Winterschlaf zurückzieht. Die Früchte prall, reif, voller Süsse und die Farben und das Licht intensiver, gegensätzlicher, kräftiger. Die Zeit der Marroni, heisser Schokolade, Waldspaziergängen, bunten Schals, einem Schuss Melancholie und einer extra Portion Kuscheleinheiten.
Herbst - Für mich ein "Nach-Hause-Kommen". Ich liebe diese Zeit!

bilder via www.weheartit.com


Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

Montag, 13. September 2010

Sonntag, 12. September 2010

Me encanta...


Das etwas andere Liebeslied... Ich hab' mich schiefgelacht...


Bodo Wartke - Klavierkabarett in Reimkultur.

Samstag, 11. September 2010

Ohrenschmaus


Schön.....


Lissie und Ellie Goulding: "Everywhere I Go"

Freitag, 10. September 2010

El deseo


Ich wünsche allerseits einen wunderschönen Freitag!


Mittwoch, 8. September 2010

Me encanta...


27 Jahre. Weisse Haare hat die Coiffeuse bei mir bereits mit 14 entdeckt. Weniger sind es nicht geworden. Auch die ersten (Lach-) falten graben sich um Augen und in die Stirn. Ist in Ordnung. Falten machen ein Gesicht interessant.

Aber Pickel sind doch das Problem von Teenagern. Jeder weiss das! - Ausser diesen fiesen, entzündeten Dingern, die sich bei mir offensichtlich pudelwohl fühlen. Gruml*

Nun, verjagen lassen sie sich nicht, aber durch die richtige Pflege können grössere Plagen verhindert werden.

Ich bin bekennender Fan der "Origins-Kosmetik". Die Cremes werden allesamt aus rein natürlichen und biologisch angebauten Pflanzen ohne Zusatzstoffe hergestellt. Für die Produktion werden ausschliesslich erneuerbare Ressourcen genutzt und nur umweltfreundliche Verfahrensweisen angewendet. Ausserdem fühlen sie sich einfach toll auf der Haut an.
Ich bin begeistert!

Dienstag, 7. September 2010

Para ti

-



Ich liebe dich! - Sempre di più!

FilmMomente


Lieber spät als gar nie. Auch ich bin nun auf den "Robert Pattinson-Hype" aufgesprungen und habe "Remember Me" gekuckt.

Ein Film über Liebe, Trauer, Schuld, Vergebung und ganz viel Wut. Die Schauspieler überzeugen- allen voran der oben erwähnte Twilight Darsteller Robert Pattinson, welcher in seiner rebellischen Figur des einundzwanzig jährigen Tyler mit seinen inneren Dämonen kämpft und bei diesem Kampf viele mitverletzt.


Auch wenn der Film einigen vielleicht etwas zu "amerikanisch" daher kommen mag, finde ich die Beziehungen der Figuren sehr ehrlich dargestellt. Sehenswert!


Sonntag, 5. September 2010

BühnenGeschichten


Währenddem die einen ihr Wochenende am See oder in den Bergen verbringen, in ihrer Freizeit Freunde und Bekannte besuchen oder endlich mal wieder ein gutes Buch lesen, verbringe ich momentan meine Zeit damit, nackte Männer-Hintern zu studieren. Oh, welch Freude.
- Um nun meinen Ruf wieder ins Lot zu bringen; ich gehe dieser Tätigkeit rein professionell nach; Im Theater.
Nach einer richtigen Erfolgsgeschichte in Worb im Spätherbst 2009, haben wir beschlossen, das Theaterstück "Ladies Night" (besser bekannt unter dem Titel des gleichnamigen Films "The Full Monty"), wieder aufzunehmen. Diesmal im Theater am Käfigturm im Herzen von Bern.

Keine Arbeit, kein Geld, keine Zukunftsperspektiven. Was tun, wenn die finanziellen Verpflichtungen weiterlaufen, das Besuchsrecht für den Sohn auf dem Spiel steht, die ahnungslose Frau weiterhin mit der Kreditkarte unterwegs ist,von Laden zu laden bummelt und das Geld mit vollen Händen ausgibt?!?


Die Geschichte erzählt in humoristischer, aber auch nachdenklicher Weise von den Zweifeln und dem Schamgefühl der Männer, ihrer Beziehung zu Frauen und befasst sich mit der sozialen Misère die durch eine Langzeitarbeitslosigkeit entstehen. Trotz viel Situationskomik eine ernste Auseinandersetzung mit der männlichen Psyche.

Soviel zu der Story auf der Bühne - Hinter den Kulissen ging es nicht weniger spannend zu und her; Wie gut kann ich mich an die ersten Proben im letzten Jahr erinnern, als die Jungs so richtig die Hüllen fallen lassen sollten. Wie die Männer im Stück, waren die einen oder anderen gehemmt und mussten diverse innere Hürden überwinden. Heute scheint sich jegliche Scham in Luft aufgelöst zu haben. Die Herren fühlen sich offensichtlich pudelwohl im Adamskostüm und auch frau hat sich mittlerweile vollständig an den Anblick der nackten Tatsachen gewöhnt.

Diese Prachthintern kann man nach bereits zwei durchgeführten Vorstellungen noch acht Mal im Theater am Käfigturm bewundern. - Es lohnt sich! Ich muss es wissen... hihi*






Donnerstag, 2. September 2010

La Soñadora


Träumen. Sich seine eigene Welt erschaffen. Sie bis ins kleinste Detail ausschmücken, den Dingen Farbe, Form und Geruch verleihen und darin abtauchen, wann immer einem danach ist.
Als Kind konnte ich mich stundenlang zurückziehen, um mich in meine eigene kleine (oder auch grosse) Wirklichkeit zu versetzen .

Wenn man erwachsen wird, darf man das nicht mehr. Sagen sie. Die anderen. Sowas ist "r e a l i t ä t s f r e m d". Man darf den Boden nicht verlieren, soll gefälligst realistisch und vernünftig sein. Grund genug für mich, niemals ganz erwachsen zu werden. Denn, wie schön ist es, wenn man sich ab und zu in seine eigene Welt träumen kann, die Grenzen sprengen, die Zukunft so spinnen kann, wie man sie sich besser, farbiger und schöner nicht wünschen will. Wunderbar.
Und noch schöner ist es, wenn man es zu zweit machen kann. Mit einer guten Freundin zum Beispiel. - Oder gar mit einem jungen Menschen.

Eines der tollen Dinge an meinem Arbeit mit Kindern ist es, sich an sein eigenes Kindsein zu erinnern; Wenn mich ein Mädchen bei der Hand nimmt und auf dem Weg zum Spielplatz beginnt, sich das Traumhaus zu erträumen, in welchem ich und sie leben würden;

Mit einem Teich mit Seerosen, einer anliegenden Trauerweide, von der aus man direkt ins Wasser springen kann; Einem Garten mit tausend Blumen in allen Farben und Formen; Einem Ballsaal mit wunderschöner Musik und vielen brennenden Kerzen; Das Schlafzimmer mit Sternenkuck-Glasdach und einem echten Baum, dessen Äste sich zu einer gemütlichen Bettstätte formen und in dessen Krone alle Stofftiere ihren Platz finden, damit sie den Schlaf beschützen.

Da rankt das Efeu zu den Balkonen, zu den Türmchen mit roten Geranien vor den Gitterfenstern; Ein Künstleratleier mit allen Schikanen fordert zum Kreativsein auf; Eine Bibliothek mit dickem Flauschteppich, Cheminée und Ohrensessel laden zum Verweilen ein ("also eigentlich lese ich ja nicht so gerne, aber ich finde Bücher haben so was heimeliges" - Zitat Kleinträumerin) Ein begehbarer Schrank mit nach Farben geordneten Kleidern und Schuhen lässt das Mädchenherz höher schlagen;
Eine Terrasse mit Glühlämpchen und Fackeln in der Nacht; Eine Allee mit alten Eichen und einer hauseigenen Gelateria, einem Marronistand im Herbst und einer heissen Schololadetrinkstelle im Winter.

- Und dies ist nur ein Auszug aus unseren Spinnerein. Es macht Spass. Und ich darf träumen! - offiziell!

Dienstag, 31. August 2010

NachGedacht


Vor einer Woche habe ich mit meinem Arbeitskollegen während dem Fensterputzen (ja, wir müssen auch Fensterputzen!) übers Heiraten diskutiert. Und dies darum, weil am Vortag ein arabischer Scheich am Thunersee für seinen „schönsten Tag“ im Leben 40'000 Franken in Form von Herzchen - Feuerwerkskörper in den Himmel katapultieren liess. Nun ja, der eben erwähnte Mitfensterputzer (welcher beim reinen Gedanken an einen derart derben Geldverschleuderungsakt einen akuten Brechreiz unterdrücken musste) war überzeugt davon, dass ich dies als Frau doch unglaublich romantisch finden muss. Und Candlelight Dinner. Und rote Rosen. Oder am Besten alles zusammen.


-Falsch gedacht.

Dies mag schön sein, aber so richtig wirklich romantisch finde ich persönlich etwas ganz anderes. Beispielsweise wenn der Freund seiner sich übergebenden Freundin die Haare aus dem Gesicht hält und ihren Rücken streichelt oder in einer schwierigen Situation ihre Hand sucht und fest hält. - Vielleicht stellt er ihr Lieblings Eis in den Tiefkühler oder versucht sie mit einem mickrigen, vor dem Haus gepflückten Gänseblümchen aufzuheitern, wenn sie sich gerade über irgend etwas aufregt. Romantik zeigt sich in kleinen Dingen, die vielleicht beim gemeinsamen Abwasch oder dem Wäscheaufhängen geschehen können. Den kleinen, unscheinbaren Dingen, die jedoch ehrlich und direkt von Herzen kommend tausendmal wertvoller sind, als hundert rote Rosen inklusive funkelndem Diamantring.

Mein Kollege bezeichnet sich übrigens als gänzlich unromantisch. Ich weiss es nun besser; Als ich nach dem Fensterputzen das Ajax in unserer engen Küche verstaute, fragte er mich erstaunt, seit wann ich denn das Parfum „Trésor“ benutze. Gar nicht. Aber offensichtlich ein ähnlich riechendes, denn er meinte, er kenne dieses genau. Seine Frau habe genau dieses getragen, als er sie zum ersten Mal getroffen hat… Soviel zu den romantischsten Unromantikern unter uns.

Montag, 23. August 2010

WortWahl


Darin besteht die Liebe: Dass sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden.


Rainer Maria Rilke


Dienstag, 17. August 2010

NachGedacht


Bilder von Soldaten, die aus dem Krieg zu ihren Familien zurückkehren. - Wie viele Menschen wohl heute noch von diesem Moment träumen?!?...




Sonntag, 15. August 2010

Ohrenschmaus


Etwas Sonntags-Schlechtwetter-Melancholie auf die Ohren
.
Dafür eignet sich kaum einer besser als Damien Rice. Enjoy...







Samstag, 14. August 2010

WortWahl




“There are times when silence has the loudest voice”

Leroy Brownlow


Freitag, 13. August 2010

Hier, da, irgendwo


San Siro am Lago di Como; Viel Sonne, ein guter Schuss Italianità, viel Gelato, ein spannendes Buch und tolle Mädels-Gespräche... Eine wundervolle Art Zeit zu verbringen.














Mittwoch, 4. August 2010

Hier, da, irgendwo


Der letzte Applaus verklungen, die Spuren der letzten Monate im grossen Container der Rosengarten-Stadtgärtnerei verschwunden, die Dernieren-Rosen in Vasen eingestellt. Aus der Zauber.

Der beste Moment die Sachen zu packen um dem drohenden Loch zu entfliehen und den verpassten Schlaf und die Ruhe nach zu holen.


Natur, Stille, ein grosses Stück wilde Romantik und ganz viel gute Energie. Dies findet man im Hotel Rosenlaui ob Meiringen. Das Hotel, gut erschlossen mit Postauto, bietet was das Herz begehrt; Die Zimmer mit den liebevollsten Details ausgestattet, mit Blick vom Bett aus auf die beeindruckende Berglandschaft der Berner Alpen. Ein Essraum, der so riesig ist wie ein Ballsaal, mit hohen Fenstern, prunkvollen Stuckaturen an der Decke und edel gedeckten Tischen.


Im Aufenthaltsraum kommt man sich vor wie eine englische Landlady zwischen all den alten, wunderschönen Teekrügen, edlen Ohrensessel, leicht vergilbten Schunken auf dem zierlichen Holztisch und dem leicht verstaubt aussehenden Krimskrams (der jedoch fein säuberlich geputzt und gepflegt wird) in den verwitterten Regalen.

Zeit wird zum abstrakten Begriff. Man verliert sie irgendwo zwischen den sonnengefluteten Schlafräumen und dem beinahe ergreifend lieblich eingerichteten Badezimmer. Vielleicht mag es auch daran liegen, dass man nichts anderes hört, als das Rauschen des Rosenlaui-Wasserfalles und dem Gemurmel und Gelächter der anderen Hotelgäste.
Das Handy kann man gleich bei der Ankunft im Hotel ausschalten und zurück in den Koffer schmeissen. Empfang gibt es keinen. Radio, Fernseher sucht man vergebens. Dafür findet gast in jedem Nachttischschränkchen Bücher. - Und davon gibt es eine grosse Auswahl - im ganzen Hotel verstreut. Und ebenso Gesellschaftsspiele. Denn hier geht es darum, sich, das Gegenüber und die Natur wieder zu finden.

Ich bin unsportlich. Dies darf ich ohne grosse Scham bekennen. Doch bewegen tue ich mich trotzdem gerne. Und in dieser Landschaft um so mehr. Die Gegend ist bezaubernd, wild romantisch, abwechslungsreich, wunderschön. Da nimmt man (oder zumindest ich) auch etwas Beinmuskelkater am nächsten Tag gerne in Kauf. Vorbei am beeindruckenden Gletscher, schlängelt sich der Weg
durch Blumenwiesen, schroffe Felsformationen und schmiegt sich an lebendig plätschernde Gletscherwasserbächlein. Über Wurzelstöcke, durch Farnhaine, bis ein letzter Aufstieg auf schwarzem Vulkangestein (so sieht es für den Laien jedenfalls aus) einem auf die grosse Scheidegg bringt, wo eine heisse Schoggi den Wanderbeinen zu neuer Energie verhilft.

Und urplötzlich zieht Nebel auf, so dick, dass man kaum die Hand vor den Augen sehen kann. Der Himmel öffnet seine Pforten und das Grollen des Donners hallt bedrohlich an den Felswänden wieder. Eine unglaubliche Urgewalt.

Gottseidank befindet sich auf genau dieser Anhöhe die Endstation der Postautostrecke. Und dieses Gefährt legt exakt vor dem Rosenlaui-Hotel einen Halt ein. Halleluja.

Eine heisse Dusche im Etagenbadezimmer (sofern nicht gerade jemand den ganzen Warmwasserboiler leergeduscht hat - Herzlichen Dank dem wohlwissenden Verantwortlichen!), ein gutes Gespräch oder ein spannendes Buch und danach das allabendliche Vier-Gang-Menu mit dem Glas fruchtig-schweren Rotwein dazu... Ein absolut perfekter Lebensmoment.

Hotel Rosenlaui


Gletscherlandschaft


Wanderimpressionen


Gletscherschlucht


WC-Räumlichkeit