Ach, wie ich es liebe; Das Chaos von herumliegenden Klamotten, Kabel, Schminkutensilien, halb ausgetrunkenen Wasserflaschen und angebissenen und achtlos liegenegelassenen Sandwiches; Den aufgewirbelten Staub im Scheinwerferlicht, den Geruch von Puder und Adrenalin, das aufregende Gefühl, Teil von etwas ganz Grossem und Wichtigem zu sein; Das Set eines Filmdrehs.
Aus dem Nichts wurde ich für den Kurzfilm "Nach Hause" angefragt, die Frau des demenzkranken Protagonisten zu spielen, welcher sich an seine schönste Zeit des Lebens mit seiner Liebe erinnert.
Diese Woche hatte ich meinen ersten Drehtag, zusammen mit vielen weiteren spannenden und begabten Menschen. Die einen trifft man immer irgendwo wieder, viele neue Gesichter und Geschichten kamen dazu.
"Und Cut! Danke! Alles im Kasten!"
Ein stöhnender Kameramann reibt seinen gemarterten Rücken, die sichtlich erschöpfte Aufnahmeleitung seufzt erleichtert, der Regisseur wischt sich glücklich die Schweissperlen vom Gesicht, während der Rest der Crew Beifall klatscht und sich auf ein kaltes und wohlverdientes Bier freut.
Solche Tage sind unbezahlbar...
Und ein tolles Drehwochenende im Tessin steht mir noch bevor! :) Es Lebe die Schauspielerei!!!
Bilder von Madleina von Reding




